Bitterkeit? Nichts für Ladies!

Hilfeeee

man sieht ihnen an, sie wirken ganz und gar nicht anziehend auf ihre Mitmenschen – im Gegenteil – da hilft nur Abstand nehmen, und auf humorvolle Konversation sollten man ganz verzichten – mit solchen Menschen ist nicht zu spassen!

Im Grunde genommen haben sie sich ihr Leben ganz anders vorgestellt. Schuld, dass es anders gekommen ist, sind die Anderen d.h. die Nächsten, die Übernächsten eigentlich die ganze Welt, mit der sie deshalb auf Kriegsfuss stehen – einzig Bienen, Hummeln und Schmetterlinge machen das Leben halbwegs erträglich – so die Meinung  einer «entfernten» Bekannten. Aufopferungsvoll pflegte die gut betuchte Singlefrau ihre hochbetagte Mutter bis zum Lebensende. Eigentlich eine höchst ehrenvolle Tat, wenn da der bittere Beigeschmack nicht wäre. Sie scheint Menschen, die nicht so sind wie sie selbst und besonders Kinder zu hassen, ganz im Gegensatz zu einer Nachbarin, die Menschen und besonders Kinder liebt. Als 10 -jährige erlebte sie, wie ihre Mutter von der Gestapo abgeholt und hingerichtet wurde, ausserdem war sie später mit einem unerträglichen Mann verheiratet und ihr Traum vom Medizinstudium platzte. Verbitterung? Keine Spur!

Wieso neigen manche mehr zur Bitterkeit als andere?

Es gibt Menschen mit extrem leidvollen Erfahrungen, denen man nichts anmerkt, sie scheinen mit sich, ihrer Umwelt resp. ihrem «Schicksal» versöhnt und andere hadern damit bis zum Lebensende. Liegt es am Charakter oder gar an Religion?

Neigen Religiöse weniger zur Bitterkeit, weil sie dem Leid einen tieferen Sinn abgewinnen können, sich selbst vielleicht nicht so «wichtig» nehmen und sich damit der Fokus der Ich-Zentriertheit automatisch auf eine höhere Macht verschiebt?

Nach Viktor Frankl, dem Begründer der Logoherapie muss man keineswegs «religiös» sein, da der Sinn so nicht gegeben wird, sondern selbstbestimmt gefunden werden muss. Die Grundthese ist: Der Mensch ist ein Wesen auf der Suche nach einem Sinn. Aber aufgepasst! „Je mehr der Mensch nach Glück jagt, umso mehr verjagt er es auch schon. Es geht also nicht um Glück, sondern um einen Sinn, der letztendlich glücklich macht.

Aber was ist, wenn alles keinen Sinn zu machen scheint?

Gedanken, die sich sicherlich Viktor Frankl als KZ-Häftling des Öfteren stellte, sofern er überhaupt in der Lage dazu war.  Die ganze Familie kam 1942 unter den Nazis ins Konzentrationslager, sein Vater, seine Mutter und seine Frau wurde in verschiedenen Lagern umgebracht; nur Viktor Frankl überlebte. Während viele andere am Erlebten zerbrachen, blieb Frankl dabei: selbst in schwersten Umständen einen Sinn zu finden. «Trotzdem Ja zum Leben sagen»! Frankl, der stets von der kleinsten positiven Erfahrung berührt war, wertete diese als Beweis dafür, «dass man dem Menschen im Konzentrationslager alles nehmen kann, nur nicht die letzte menschliche Freiheit, sich zu den gegebenen Verhältnissen so oder so einzustellen».

Auch wir haben die Wahl!

Jeder von uns kennt Gefühle wie Neid, Gier, Geiz, Eifersucht und Stolz, sie nagen an unserer Seele, rauben uns die Kräfte und bringen Schönes zum Erliegen, im Extremfall führen sie gar zur Verbitterung. Wir können uns aber immer wieder entscheiden, wie viel Raum wir dem geben wollen, wir können sogar diese Fesseln lösen, um frei zu sein! Vielleicht mit Liebe?

„Liebe hat Geduld. Liebe ist gütig. Sie kennt keinen Neid. Sie macht sich nicht wichtig und bläht sich nicht auf;  sie ist nicht taktlos und sucht nicht sich selbst; sie lässt sich nicht reizen und trägt Böses nicht nach;  sie freut sich nicht, wenn Unrecht geschieht, sie freut sich, wenn die Wahrheit siegt. Sie erträgt alles; sie glaubt und hofft immer. Sie hält allem stand“.

Eines steht fest, wir können nicht den Anderen, sondern nur uns selbst ändern. «Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag, an dem du die hundertprozentige Verantwortung für dein Tun übernimmst» . Dante Alighieri der 1265 geborene italienische Dichter und Philosoph war ein kluger Mann.

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Osternest

Eigentlich hätte an dieser Stelle „Die Demut der Schokoladenkönigs“ erscheinen sollen. Manchmal kommt es dann doch anders als man denkt. Aber nicht so schlimm ;=) „Ein innerlicher Mensch weiss sich in die Dinge zu schicken, wie die Dinge kommen“ ;=)

 

 

Nichtsdestotrotz sollte sich in jedem Osternest ein solch leckeres Osterhäschen befinden – ein echter Genuss!

 

 

Frohe Ostern wünsche ich allen Ladies und Gentlemen !

Und nach Berlin kommen sie jetzt auch.

 

 

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Baselworld

Baselworld, die weltweit grösste Uhren- und Schmuckmesse, bildet das ab, was sie ist: Luxus pur! Besonders auf den Etagen der Edelmarken vereinen sich Edelsteine, Metalle, Kreativität und Perfektionismus zu einer Symbiose. Immer wieder beeindruckend zu sehen, wozu der Mensch fähig ist, Schönes und Wertvolles zu gestalten und so zu präsentieren, dass der Wert auf Grund dessen schon ins Gigantische zu steigen scheint.

Picchiotti

Christiane Deps

Eine Augenweide für Liebhaber schöner Schmuckstücke, phantastischer Uhren, allen voran die Schweizer Uhren Rolex, Omega, Cartier, Patek Philippe, TAG Heuer, Longines, Breguet, IWC Schaffhausen, Chopard, ETA, Zenith, Jaeger-LeCoultre, Breitling, Bucherer, Hublot.

 

New 2017 Patek Philippe

Auch Ladies erfreuen sich daran, ohne sich blenden zu lassen. Sie bewahren im Kern ihre Bescheidenheit und pflegen in allem einen massvollen Umgang. Das macht es möglich, neben Glanz und Luxus den dahinterstehenden Menschen niemals aus dem Auge zu verlieren, in etwa so, wie die Bürger der Schweizer Uhrenproduktionsstätte in Le Locle, diese seien „aufrecht wie die Tannen“. Ja, so ist es, und so sollte es bleiben!

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Neid? Nichts für Ladies!

Ein Blick am Morgen auf Facebook oder Instagram lässt einem vor Neid erblassen. Zu sehen sind perfekte Menschen, reiche Menschen, glückliche Menschen. Entweder sie sind  gerade in den Ferien oder trainieren ihren Körper im Fitnessstudio auf Hochtouren – nur ich nicht! Und gesundes Essen gibts auch jeden Tag – nur bei mir nicht!

Da hilft nur noch ein Blick aus dem Fenster, um das Gesehene ganz schnell zu vergessen.

Boahhhh: «Das darf doch nicht wahr sein»! «Mein Nachbar – schon wieder»! Muss der mir seinen Flitzer immer wieder demonstrativ vor die Nase setzen? Der macht das extra, um mich zu ärgern, verfügt nicht mal über so viel Empathie, den Stein des Anstosses zu verstecken, wie sich das für gute Basler gehört?

Mit diesem Gefährt brauchte ich nicht mehr 5 sondern maximal 3 Stunden, um meine Mutter zu besuchen. Typisch, ICH könnte es gebrauchen aber er hat`s. Und ausgerechnet noch rot! Die frischen Brötchen bleiben mir gleich im Hals stecken, und der Erstickungstod droht dieses Mal unbarmherzig zuzuschlagen.

Tod? Und damit wären wir bei den – Achtung nicht erschrecken! –  7 Todsünden. Nicht, dass Sie oder ich bei Neidanfällen den Tod verdient hätten, nein wir richten uns selbst zugrunde, man könnte auch sagen Selbstmord auf Raten.

Neid lässt nicht zu, zu sehen, was ich HABE, sondern immer nur das, was ich NICHT HABE. Das liegt in der Natur des Neides und damit ist Zufriedenheit kategorisch ausgeschlossen. Wie eine Ölteppich auf dem Meer breitet sich dieses Gift aus und beherrscht die Seele wie ein Tyrann einen Sklaven.

 

Sich darüber grün und blau zu ärgern, ändert allerdings nicht das Geringste an der Tatsache, dass die Figur der anderen vielleicht besser ist, die Beine länger, das Haar glänzender, die Haut straffer, das Gesicht schöner, die Brüste grösser und sie auch noch jünger und begehrenswert sind, besonders für Männer, die mit Geld nur so um sich werfen und sich Frauen halten wie einen Zoo. Boahhhh über 12 Million «gefällt mir», das lässt nun wiederrum alle (von Minderwert geplagten?) Männer vor Neid erblassen…..bin gespannt, wer von meinen FB Freunden da „gefällt mir“ drückt 😉

….oder wir entschliessen uns zukünftig, den Objekten des Neides die kalte Schulter zu zeigen? Natürlich! Was denn sonst!

 

 

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Gier? Nichts für Ladies!

 

 

gier

Haben Sie schon einmal eine Schlacht am Buffet erlebt?  Vorsicht ist geboten, denn Heisshungrige haben Vortritt! Zum einen haben sie länger als 2 Stunden nichts gegessen, zum anderen sind die Teller viel zu klein und die Augen viel zu gross.  Die Zeit ist daher knapp, Rivalen auszuschalten, die das Objekt der Begierde gleichfalls  erobern wollen. Gewöhnlich halten sich Ladies bei  Überlebenskämpfen um Kaviar, Wildlachs und Crevetten diskret zurück, suchen den nötigen Abstand und beobachten das bunte Treiben lieber aus der Ferne.

Zuviel Schein, zu wenig Sein?

Ob reich oder arm, wenn der Mensch «Hunger» hat, vergisst er alles, was mit Anstand und Würde zu tun, da hilft es auch nicht, im Besitz einer Luxuswohnung zu sein, bei der 17 Quadratmeter für 1 Million Dollar zu haben sind. Verhältnismässigkeit gibt es in solchen Kategorien nicht mehr. Must have – um dazuzugehören! So kann nicht nur Materie, sondern auch Anerkennung zur Gier werden – für alle und jeden, dank Facebook oder Instagram zu haben. Da zählt, wer die meisten Freunde oder Abonnenten hat. Bei zu wenig likes kann das Selbstwertgefühl schon mal im Keller versinken und braucht Tage, wenn nicht sogar Wochen, um sich mit aller Kraft wieder aufzurappeln. 😉

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Contenance ist dann angesagt, wenn die Gier den Menschen zu beherrschen versucht. Schneller als man denkt schlittert man hinein, Gabeln werden zu Waffen und Menschen ätzend, wenn sie einem das letzte amuse bouche vor der Nase wegschnappen. Das kann die ganze Stimmung abgrundtief «versauen», denn alles dreht sich dann nur noch um MICH und darum, zu kurz gekommen zu sein, benachteiligt vom Leben und sowieso….

……und sowieso…. und schwupps landet man in der Falle der Gier. Wie alle Untugenden ist es nicht zuletzt eine Sache der Einstellung. Wie denke ich über mich?

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

Ein Gieriger glaubt immer zu kurz gekommen zu sein und Ersatzbefriedigungen verhelfen ihm, diesen geglaubten Mangel mit Essen, Trinken, Drogen, Sex, Macht oder Reichtum etc. wenigstens kurzfristig zu befriedigen. Einen kurzen Moment glaubt man satt zu sein und ist es doch nicht. Ein Fass ohne Boden oder wie es Erich Fromm formuliert: «Der Gierige erschöpft sich in der nie endenden Anstrengung, seine Bedürfnisse zu befriedigen, ohne dass ihm dies je gelingt».

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Die Gier kennt deshalb auch kein Mass, weil sie nie genug hat, neigt sie  immer zur Masslosigkeit. Mit gesunder Eigenliebe hat das schon lange nichts mehr zu tun. Jeder, der sein Ego überfüttert, scheitert früher oder später an sich selbst. Untugenden haben allesamt nichts mit Freiheit zu tun, sind besitzergreifend und halten fest wo sie loslassen sollten.

Ein Gieriger herrscht genauso wenig über sich selbst wie ein Geiziger, Eifersüchtiger oder Stolzer. Und weil sie sich selbst nicht beherrschen können, neigen sie dazu, andere mit ihren Untugenden zu beherrschen, im Extremfall gar zu tyrannisieren – natürlich ohne sich dessen bewusst zu sein.

 

 

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Ach, sagen Sie mir einen Mann, der nicht mehr will….

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Ihr Lachen bezaubert, entwaffnet und ermutigt, herzlich, stilvoll und zugleich unendlich gelassen. Eine echte Wiener Salon Dame, gibt Einblicke in ihr Leben und ihr Denken. 16 Jahre lang war Lotte Tobisch als Organisatorin des Opernballs im Einsatz und erlebte dabei Demonstrationen, Starrummel und Stornierungen. „Den Opernball habe ich so genommen wie ich sehr vieles und vor allem mich selber nehme: Ernsthaft machen aber nicht ernst nehmen».  Eine aussergewöhnliche Frau und ganz lady like ist sie kein Mensch, der seine Umgebung unentwegt mit seinen eigenen Sorgen belastet….

Denken Sie gerne über sich nach?

Über mich nicht so sehr, ich denke über das Leben und über andere Menschen nach. Wenn sie sich allerdings ein Leben lang mit anderen Menschen beschäftigen, dann kommt man wiederrum auf sich selbst zurück. Man ist ja nicht so viel anders. «Liebe deinen Nächsten wie dich selbst» denn dein Nächster ist wie du.

Gelassenheit, Selbstironie haben diese Tugenden des Alters an Bedeutung gewonnen?

Natürlich bin ich im vorgerückten Alter gelassener und im Umgang mit Menschen nachsichtiger, rücksichtsvoller und vorsichtiger im Urteil geworden. Ein Grund, den ich schon erwähnt habe, liegt darin, dass man sich über die anderen selbst kennengelernt hat. Im Moment gelte ich überall als Vorbild, das bin ich nicht. Ich habe in meinem Leben viele  Fehler und auch Blödsinn gemacht.

Intellektuelle und Denken z.B. Adorno haben ihr Leben begleitet. Wie kamen Sie zu diesen Philosophen.

Es waren Zufälle und es war mir offenbar gegeben, diese beim Schopfe zu packen. Ich hätte nie gedacht, dass eine freundschaftliche Beziehung mit dem grossen Adorno wachsen könnte, von der ich unendlich profitiert habe.

Aber er wollte ja mehr?

Ach, sagen Sie mir einen Mann, der nicht mehr will. Natürlich habe ich ihm gefallen. Ich stehe auf dem Standpunkt, dass es nicht nur auf die Männer, sondern auch auf die Frauen ankommt.  Adorno hat sehr bald gemerkt, dass da nichts ist, er hat mich interessiert und ich habe ihn interessiert und so hat man sich gefunden. Das wurde dann eine echte Freundschaft, die so weit ging, dass er mir alle seine Kümmernisse anvertraute.

Sie kommen aus gutem Haus und sind mit Personal aufgewachsen, hatten keine finanziellen Sorgen. Haben Sie eine Ahnung wie es Menschen geht, die das nicht haben?

Einerseits bin ich in einem goldenen Käfig aufgewachsen, andererseits habe ich während des Krieges keinen Groschen Geld gehabt und habe das Leben 1945 mit all seiner Brutalität kennengelernt. Mein Fazit: Nimm das Leben wie es ist und nicht wie du es dir vorstellst! Revolutionen können unendlich viel verändern, nur eines nicht – den Menschen. Das sollten wir zur Kenntnis nehmen. Auch, dass wir nicht so grossartig sind wie wir meinen und glauben, auf alles Anrecht zu haben.

Anti aging, aktiv Aging, was denken Sie, wenn man Ihnen sagt, was Sie essen sollen, wie Sie sich bewegen sollen und was Sie denken sollen damit sie gesund alt werden?

Ich benutze seit eh und je Nivea Creme und habe niemals eine Diät gemacht. Der Mensch hat ein Ablaufdatum, wie alles in der Welt, für mich wäre es eine Horrorvorstellung mit «Ersatzteilen» 200 Jahre leben zu müssen. Man hat ein Recht zu leben und ein Recht zu sterben, und ich will sterben. Alles was verordnet und verboten wird, halte ich für völlig falsch, ein gewisses Mass an Erfahrungen soll man den Menschen lassen.

Ihre Beziehung zu Buschbeck war die grosse Liebe Ihrer Lebens und Sie sagen die Fröhlichkeit ist heute noch der Humus dieser Beziehung?

Ach ja, die Fröhlichkeit ist so eine Sache, ganz so fröhlich, wie ich aussehe bin ich nicht. Vielleicht ist es weniger die Fröhlichkeit als eher die Verbundenheit mit dem Leben. Erfahren durfte ich das in einer 11jährigen glücklichen Liebe. Ich bin kein Freund, der seine Umgebung unentwegt mit seinen eigenen Sorgen belastet, die Freuden hingegen teile ich gerne. Aber Leiden, Kümmernisse, meine Bedenken und Traurigkeit gehören mir, das mache ich mit mir aus.

Auch Ihre Einsamkeit?

Ich bin gerne allein aber einsam bin ich eigentlich nicht. Ich habe viele jüngere Leute um mich, die mich gerne um Rat fragen, denen sage ich allerdings, macht es nicht so wie ich, sondern werdet eigenständig und lasst euch nichts einreden.

Ich finde, so lange man kann sollte man etwas tun, vor allem dann, wenn es etwas ist was anderen zugutekommt. Was aber bleibt und wirklich wichtig ist, ist die Liebe.

 

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Geiz? Nichts für Ladies!

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Mit der Bemerkung, dass der Kuchen nicht alltäglich sei, sondern dieses Rezept etwas ganz besonderes und vor allem teueres sei, übergab die Schwiegermutter feierlich das Rezept. Guter Dinge und nicht so recht wissend, was an dem Kuchen kostspielig sei, fügte die Schwiegertochter ein 1 L Cognac dem Teig bei. Der Kuchen misslang gewaltig und Schwiegermutter fiel aus allen Wolken. Dass die Schwiegertochter statt 1 Löffel Cognac sage und schreibe 1 Liter in den Teig goss, brachte sie gewaltig aus der Fassung, und der Frieden war dahin.

Mit allen Untugenden, ob Stolz, Neid, Geiz, Zorn oder Eifersucht ist es so – werden diese geweckt, braut sich ein Gewitter zusammen. Als gehörten die Besitzer nicht mehr sich selbst, werden sie zu Spielbällen destruktiver Emotionen, denen sie nicht mehr Herr zu werden scheinen. Solange sie niemand daran erinnert und sich das Umfeld ihnen fügt, können Untugenden sogar als Tugenden empfunden werden. Deshalb ist «Geiz für Geizige keine Plage, sondern ein Genuss. Dass können nur die Geizigen ganz verstehen». Moliére

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So ist es durchaus einleuchtend, dass nur diejenigen diesen kurzen Artikel lesen werden, die unter den Untugenden derer zu leiden haben, die wahre Künstler im Vermeiden solcher Auseinandersetzungen sind. Sie blenden sie lieber aus oder benutzen ein angenehmeres Vokabular. Für Geiz klingt Sparsamkeit einfach besser und nicht so negativ,  in der Tat weiss man nicht, wo genau die Grenzen zwischen den beiden zu ziehen sind. Und Verschwendung ist wahrlich auch keine Tugend, der es nachzueifern gilt!

Nur die Bibel stellt da manchmal ökonomisches Denken auf den Kopf. Zum Entsetzen der Jünger salbte Maria Magdalene doch tatsächlich das wahnsinnig teure Öl auf die Füsse Jesu, und er liess es auch noch zu! Was für eine Verschwendung in den Augen der Jünger. Noch schlimmer war es nur im Alten Testament. Wie gern hätte das gebeutelte Volk das vom Himmel gefallene Manna gehortet und konserviert, aber nicht mal für den nächsten Tag durften Reserven zurückgelegt werden.

Was für ein Schreckensszenario, besonders für Schweizer, die Weltmeister in der Altersvorsorge sind und sich lieber über- statt unterversichern. Nicht das man stolz (Untugend!) darauf sein sollte, ohne Sicherheiten zu leben, aber manche Dinge im Leben sind einfach vorgegeben.

Beneidenswert (Untugend!) ist es natürlich schon, auf einer gut gepolsterten Geldmatratze zu liegen, sorgenfrei nach Lust und Laune die angenehmen Dinges zu geniessen, um die Welt „zu jetten“ oder Glücksgefühle beim Sichten des Kontostandes wachsen zu lassen. Ohne Geld wird da nichts! Logisch? Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert! Ein bisschen logisch?

Das einzige Problem, dass sich in den Weg stellen könnte, ist vielleicht ein frühzeitiges Ableben – ob mit oder ohne Cognac.  „Mit leeren Händen kommt der Mensch, mit leeren Händen geht er wieder. Und dazwischen bildet er sich ein, etwas zu besitzen“  (aus Indien).

 

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Geiz macht nicht frei, sondern raubt die Lebensfreude. Deshalb lieber Hände weg 😉

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22 Business-Regeln, die jeder kennen sollte

 

  1. Steht auf, wenn ihr jemandem vorgestellt werdet

„Aufzustehen hilft dabei, eure Präsenz zu verstärken“, schreibt Patcher. „Ihr erleichtert es anderen euch zu ignorieren, wenn ihr nicht aufsteht. Werdet ihr überrascht und könnt nicht rechtzeitig aufstehen, solltet ihr euch nach vorne lehnen um zu zeigen, dass ihr aufstehen würdet, wenn ihr es könntet.“

  1. Nennt immer euren ganzen Namen

In einer beruflichen Situation solltet ihr immer euren ganzen Namen nennen. Gleichzeitig solltet ihr darauf achten, wie andere vorgestellt werden möchten.

  1. Leitet immer das Händeschütteln ein, wenn ihr der Gastgeber oder die höher positionierte Person seid

Auch diese Regel steht nirgendwo geschrieben, sollte aber unbedingt beachtet werden. Wenn ihr Gastgeber oder in einer höheren Position seid, liegt es an euch, zuerst die Hand auszustrecken. „Macht die Person in einer höheren Position das nicht sofort — oftmals wegen Verwirrung aufgrund von Geschlechterrollen — dann solltet ihr schnell eure Hand ausstrecken.“

  1. Zieht euch angemessen an

Kleider sind eine Form nonverbaler Kommunikation. „Sie können das berufliche Ansehen einer Person steigern oder ihr seine Glaubwürdigkeit entziehen“ so Patcher.

Deswegen solltet ihr vor einem Event oder einem Meeting stets herausfinden, was der Dresscode der Veranstaltung ist.

  1. Sagt innerhalb einer Unterhaltung höchstens ein oder zwei Mal „Danke“

Wenn ihr das Wort „Danke“ öfters als ein oder zwei Mal benutzt, raubt es ihm die Bedeutung, schreibt Patcher. „Es lässt euch möglicherweise hilflos und hilfsbedürftig erscheinen.“

  1. Versendet einzelne Dankesbotschaften an alle Beteiligte

„Dankesbotschaften sollten innerhalb von 24 Stunden versendet werden“, weiß Patcher. „Ehe ihr euch zwischen E-Mail und handgeschriebenen Notizen entscheidet, bedenkt, dass Post mehrere Tage brauchen kann, um sein Ziel zu erreichen, während eine E-Mail sofort ankommt. „Dieser Zeitunterschied kann nach einem Einstellungsgespräch wichtig sein, wenn die Entscheidung schnell getroffen wird.“

  1. Legt euer Handy weg

Das dürfte hoffentlich bereits allen klar sein: Sein Handy in einem Meeting herauszuholen und darauf zu tippen ist extrem unhöflich. Es genügt schon, das Handy auf den Tisch zu legen — damit signalisiert ihr der Person, dass ihr euch langweilt und dazu bereit seid, euch mit jemand anderem zu unterhalten.

  1. Benutzt professionelle Fotos

Auf professionellen Seiten wie LinkedIn oder Xing solltet ihr stets professionelle Fotos hochladen. „Ihr wollt wie eine glaubwürdige, zugängliche Person wirken — nicht wie jemand, der gerade vom Strand kommt“, sagte Patcher im Gespräch mit Business Insider. So gut das Licht auch ist: Selfies aus dem Badezimmer haben nichts auf professionellen Webseiten zu suchen.

  1. Benutzt eine professionelle E-Mail-Adresse

Ihr arbeitet für ein Unternehmen? Dann solltet ihr eure Unternehmens-E-Mail-Adresse benutzen. Seid ihr hingegen selbstständig, solltet ihr trotzdem darauf achten, wie sie gestaltet ist. „Ihr solltet immer eine E-Mail-Adresse haben, die euren Namen überbringt, sodass der Empfänger direkt weiß, wer die E-Mail geschickt hat“, so Patcher.

  1. Checkt immer doppelt, ob ihr den richtigen Empfänger gewählt habt

Der Schuss kann schnell nach hinten losgehen! Achtet immer darauf, dass ihr wirklich den richtigen Empfänger gewählt habt.

  1. Benutzt professionelle Begrüßungen

Laut Patcher solltet ihr keine lockeren Ausdrücke wie „Hey Leute“ oder „Yo“ benutzen. Auch Spitznamen sollten nicht benutzt werden (zum Beispiel „Michael“ und „Mike“), so lange es nicht von der Person ausdrücklich gewünscht wird.

  1. Gebt zu, wenn ihr einen Namen vergessen habt

Das ist etwas, das jedem mal passiert, wie Patcher dem Business Insider erzählt. Wenn es passiert, solltet ihr nicht versuchen, euch durch die Situation zu manövrieren und hoffen, dass die Person es nicht bemerkt. Statt dessen solltet ihr etwas sagen wie: „Es tut mir so Leid. Ich habe deinen Namen vergessen.“

  1. Grüßt Menschen auf der Arbeit

Das gilt nicht nur für die Menschen die ihr kennt. „Die Person, der du auf dem Weg zum Meeting hallo sagst, könnte die Person sein, die beim Meeting neben dir sitzt. Dann habt ihr bereits eine kleine Verbindung aufgebaut.“

  1. Behaltet eure Finger zusammen, wenn ihr auf etwas zeigt

„Deutet mit einer offenen Handfläche und behaltet eure Finger zusammen“, schreibt Patcher. „Wenn ihr mit eurem Zeigefinger auf etwas zeigt, wirkt es aggressiv. Sowohl Männer als auch Frauen zeigen, aber Frauen tendieren dazu, es öfters zu machen als Männer.“

  1. Seid pünktlich

Pünktlichkeit ist im Arbeitsleben eine Voraussetzung. Verschwendet nicht die Zeit der anderen — das lässt euch sehr unprofessionell wirken.

Manchmal kann man nichts dagegen tun, wenn die Bahn Verspätung hat oder ein Autounfall die Straße blockiert. Dann solltet ihr aber auch Bescheid sagen, dass ihr euch verspäten werdet.

  1. Zieht niemals den Stuhl für jemanden nach hinten

Klar, die Tür offen halten gehört sich einfach. Den Stuhl sollte man allerdings nicht für eine Person unter dem Tisch hervorziehen — egal, was für ein Geschlecht die Person hat. „Sowohl Frauen als auch Männer können ihre eigenen Stühle hervorziehen.“

  1. Bestellt nichts, was zu teuer ist

Hin und wieder kann es passieren, dass man vom Chef, vom Unternehmen oder von Kollegen zum Essen eingeladen wird. Selbst wenn ihr in Versuchung geratet, solltet ihr auf keinen Fall das teuerste Gericht bestellen, schreibt Patcher. Mit einer Ausnahme: „Wenn euer Gast Empfehlungen macht, könnt ihr jede dieser Empfehlungen bestellen, auch wenn es besser ist, nicht die teuerste zu wählen.“ Gleiches gelte für Wein.

  1. Bestellt das gleiche wie euer Gast/Gastgeber

Damit ist nicht das gleiche Gericht gemeint — aber wenn euer Gast oder Gastgeber einen Nachtisch bestellt, solltet ihr es auch tun. Ihr wollt schließlich nicht, dass sich euer Gast unwohl fühlt, weil er einen Gang alleine essen muss.

  1. Fragt niemals nach einer To-go-Box

„Ihr seid für die Arbeit hier, nicht für die Essensreste“, schreibt Patcher. Auf Familienfeiern könnt ihr vielleicht die Reste einpacken — bei beruflichen Angelegenheiten solltet ihr das aber sein lassen.

  1. Der Gastgeber muss immer zahlen

Ihr habt die Leute eingeladen? Dann seid ihr der Gastgeber und solltet für eure Gäste die Rechnung zahlen. Wer das diskret machen möchte, kann den Tisch verlassen und außerhalb der Sichtweite der Gäste die Rechnung zahlen.

„Aber: Letzten Endes wollt ihr euch nicht über die Rechnung streiten. Wenn ein männlicher Gast darauf besteht zu zahlen, egal wie sehr sich die Gastgeberin bemüht, dann lasst ihn zahlen.“

  1. Bleibt nüchtern

Egal ob Weihnachtsfeier, Sommerfeier oder Betriebsausflug: Betrinkt euch nicht bei Veranstaltungen, die von eurer Arbeit organisiert werden. „Jobs wurden schon gekündigt und Karrieren ruiniert, weil Menschen betrunken gewesen sind und Dinge getan oder gesagt haben, die unangemessen waren“, weiß Patcher.

  1. Bereitet einen höflichen Abgang vor

Wenn ihr derjenige seid, der sich verabschiedet, solltet ihr auch dabei sprechen. „An diesem Punkt habt ihr die Kontrolle und es ist ein viel geschmeidigerer Abgang.“ Dazu könnt ihr im Vornherein Sätze vorbereiten, falls ihr eine Konversation schnell beenden müsst. Ihr könnt auch eine Ausrede erfinden: Ihr wollt noch etwas zu essen holen oder jemanden sprechen, bevor er/sie die Veranstaltung verlässt…

 

Erschienen unter Business Insider Deutschland

 

Eifersucht? Nichts für Ladies!

 

Das Gericht sah es als erwiesen an:  Eifersucht mit mehreren Messerstichen. Nein, soweit muss es nicht kommen, aber machen wir uns nichts vor, keiner von uns kann wohl von sich behaupten, ganz frei davon zu sein.

Dieses Gift hat es in sich, zeigt sich manchmal sogar von seiner schönsten Seite, denn jeder Mensch sucht sich seine eigenen Strategien, um zu  kaschieren und zu verdrängen. Und wer von uns hört schon gern, dass sich im Grunde genommen egoistische Motive hinter allen Untugenden wie Eifersucht, Neid, Geiz, Gier, Stolz etc. verbergen.

Sie vielleicht? Also ich nicht!

Eifersucht ist kein Phänomen, dass nur zwischen Mann und Frau besteht, daher ist ein Blick in die Bibel, ob religiös oder nicht, empfehlenswert.  Schon dort wird sehr treffend in der Geschichte «Kain und Abel» darüber berichtet, wie es sich unter Geschwistern schleichend verbreitet, manchmal auch abrupt über einen herfällt, wie ein reissender Wolf. Eifersucht richtet immer Schaden an, daher ist es trügerisch von einer gesunden Eifersucht zu sprechen, die gibt es nicht und wird es nie geben.
Es sind die anfänglich vielleicht noch harmlosen Gedanken, die einen allmählich wie einen Sklaven gefangen nehmen  und sich nach und nach zu einer Lawine aufbauschen. Schreckliche Momente der Ungewissheit, des Zweifels, der Machtlosigkeit und des Kontrollverlustes breiten sich aus und alles dreht sich nur noch um diese imaginäre Macht.

Wie viele Untugenden, so hat auch die Eifersucht ihr eigenes System, vom schönsten Engelsgesicht bis zur hässlichsten Fratze hat sie viele Gesichter, nur nicht dass der Liebe oder vielmehr der wahren Liebe. Besonders anschaulich zu lesen oder zu sehen bei «Anna Karenina». Ausgerechnet  Annas Mann, der allen Grund gehabt hätte eifersüchtig zu sein,  war es nicht!  Nein, von Gleichgültigkeit kann hier nicht die Rede sein, nur suchte er nicht den bitteren Weg der  Eifersucht.
Anna hingegen wurde davon geplagt, nachdem die erhoffte Liebe zu ihrem Geliebten Wronskij ihren Erwartungen zum Trotz nicht den gewünschten Weg einschlug und hinterliess nichts weiter als zerstörerische  Gedanken, die genährt wurden durch Enttäuschung, Zweifel, Misstrauen, Eifersucht und schliesslich – Rache.

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Auszug aus „Anna Karenina“  von Leo Tolstoi
Anna: Er ist der Mittelpunkt meines Lebens und ich fordere von ihm, dass er sich mir ganz zu eigen gebe, er aber möchte sich immer mehr und mehr von mir entfernen…. Er liebt mich schon lange nicht mehr. Und wo die Liebe aufhört, da beginnt der Hass.
Wronskij: Ich habe mir ihr gegenüber nichts zuschulden kommen lassen, dachte er. Wenn sie sich selbst strafen will, umso schlimmer für sie. Immer wieder beteuerte er, dass sie keinen Grund zur Eifersucht habe…

Den ganzen Tag verbrachte sie in dumpfer Verzweiflung….Mitleid mit sich selbst ergriff sie. Das Lächeln auf ihrem Gesicht erstarrte, als sie sich Wronskijs Verzweiflung nach ihrem Tode vorstellte….wie er sich in Qual und Reue zerfleischen und ihr Andenken lieben würde, wenn es zu spät wäre.
Das einzige Mittel, in seinem Herzen wieder die Liebe zu ihr zu entfachen, ihn zu bestrafen und in jenem Kampfe zu besiegen, den der böse Geist, der sich in ihrem Herzen eingenistet hatte, mit ihm führte, war der Tod.…..

……glaubte sie in ihrem Wahn und wählte damit den denkbar schlechtesten Weg, denn weder Mord noch Selbstmord heilt von Eifersucht! Wer sich dieser Macht beugt, versagt sich selbst die Freiheit und lässt es zu, sich selbst und andere  zu tyrannisieren.

Es gibt einen besseren Weg, vielleicht wäre es an der Zeit, die alten Fesseln abzulegen und den guten Samen wachsen zu lassen? Nämlich sich am Glück anderer zu erfreuen, zufrieden zu sein, dem anderen etwas Gönnen zu können und vertrauensvoll zu sein? Dies bedingt allerdings eine Ehrlichkeit sich selbst gegenüber, sich mit allen seinen Fehlern und Schwächen anzunehmen und  Eigenverantwortung für sein Denken und Handeln zu übernehmen.

Das wünsche ich jedem von uns.

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