22 Business-Regeln, die jeder kennen sollte

 

  1. Steht auf, wenn ihr jemandem vorgestellt werdet

„Aufzustehen hilft dabei, eure Präsenz zu verstärken“, schreibt Patcher. „Ihr erleichtert es anderen euch zu ignorieren, wenn ihr nicht aufsteht. Werdet ihr überrascht und könnt nicht rechtzeitig aufstehen, solltet ihr euch nach vorne lehnen um zu zeigen, dass ihr aufstehen würdet, wenn ihr es könntet.“

  1. Nennt immer euren ganzen Namen

In einer beruflichen Situation solltet ihr immer euren ganzen Namen nennen. Gleichzeitig solltet ihr darauf achten, wie andere vorgestellt werden möchten.

  1. Leitet immer das Händeschütteln ein, wenn ihr der Gastgeber oder die höher positionierte Person seid

Auch diese Regel steht nirgendwo geschrieben, sollte aber unbedingt beachtet werden. Wenn ihr Gastgeber oder in einer höheren Position seid, liegt es an euch, zuerst die Hand auszustrecken. „Macht die Person in einer höheren Position das nicht sofort — oftmals wegen Verwirrung aufgrund von Geschlechterrollen — dann solltet ihr schnell eure Hand ausstrecken.“

  1. Zieht euch angemessen an

Kleider sind eine Form nonverbaler Kommunikation. „Sie können das berufliche Ansehen einer Person steigern oder ihr seine Glaubwürdigkeit entziehen“ so Patcher.

Deswegen solltet ihr vor einem Event oder einem Meeting stets herausfinden, was der Dresscode der Veranstaltung ist.

  1. Sagt innerhalb einer Unterhaltung höchstens ein oder zwei Mal „Danke“

Wenn ihr das Wort „Danke“ öfters als ein oder zwei Mal benutzt, raubt es ihm die Bedeutung, schreibt Patcher. „Es lässt euch möglicherweise hilflos und hilfsbedürftig erscheinen.“

  1. Versendet einzelne Dankesbotschaften an alle Beteiligte

„Dankesbotschaften sollten innerhalb von 24 Stunden versendet werden“, weiß Patcher. „Ehe ihr euch zwischen E-Mail und handgeschriebenen Notizen entscheidet, bedenkt, dass Post mehrere Tage brauchen kann, um sein Ziel zu erreichen, während eine E-Mail sofort ankommt. „Dieser Zeitunterschied kann nach einem Einstellungsgespräch wichtig sein, wenn die Entscheidung schnell getroffen wird.“

  1. Legt euer Handy weg

Das dürfte hoffentlich bereits allen klar sein: Sein Handy in einem Meeting herauszuholen und darauf zu tippen ist extrem unhöflich. Es genügt schon, das Handy auf den Tisch zu legen — damit signalisiert ihr der Person, dass ihr euch langweilt und dazu bereit seid, euch mit jemand anderem zu unterhalten.

  1. Benutzt professionelle Fotos

Auf professionellen Seiten wie LinkedIn oder Xing solltet ihr stets professionelle Fotos hochladen. „Ihr wollt wie eine glaubwürdige, zugängliche Person wirken — nicht wie jemand, der gerade vom Strand kommt“, sagte Patcher im Gespräch mit Business Insider. So gut das Licht auch ist: Selfies aus dem Badezimmer haben nichts auf professionellen Webseiten zu suchen.

  1. Benutzt eine professionelle E-Mail-Adresse

Ihr arbeitet für ein Unternehmen? Dann solltet ihr eure Unternehmens-E-Mail-Adresse benutzen. Seid ihr hingegen selbstständig, solltet ihr trotzdem darauf achten, wie sie gestaltet ist. „Ihr solltet immer eine E-Mail-Adresse haben, die euren Namen überbringt, sodass der Empfänger direkt weiß, wer die E-Mail geschickt hat“, so Patcher.

  1. Checkt immer doppelt, ob ihr den richtigen Empfänger gewählt habt

Der Schuss kann schnell nach hinten losgehen! Achtet immer darauf, dass ihr wirklich den richtigen Empfänger gewählt habt.

  1. Benutzt professionelle Begrüßungen

Laut Patcher solltet ihr keine lockeren Ausdrücke wie „Hey Leute“ oder „Yo“ benutzen. Auch Spitznamen sollten nicht benutzt werden (zum Beispiel „Michael“ und „Mike“), so lange es nicht von der Person ausdrücklich gewünscht wird.

  1. Gebt zu, wenn ihr einen Namen vergessen habt

Das ist etwas, das jedem mal passiert, wie Patcher dem Business Insider erzählt. Wenn es passiert, solltet ihr nicht versuchen, euch durch die Situation zu manövrieren und hoffen, dass die Person es nicht bemerkt. Statt dessen solltet ihr etwas sagen wie: „Es tut mir so Leid. Ich habe deinen Namen vergessen.“

  1. Grüßt Menschen auf der Arbeit

Das gilt nicht nur für die Menschen die ihr kennt. „Die Person, der du auf dem Weg zum Meeting hallo sagst, könnte die Person sein, die beim Meeting neben dir sitzt. Dann habt ihr bereits eine kleine Verbindung aufgebaut.“

  1. Behaltet eure Finger zusammen, wenn ihr auf etwas zeigt

„Deutet mit einer offenen Handfläche und behaltet eure Finger zusammen“, schreibt Patcher. „Wenn ihr mit eurem Zeigefinger auf etwas zeigt, wirkt es aggressiv. Sowohl Männer als auch Frauen zeigen, aber Frauen tendieren dazu, es öfters zu machen als Männer.“

  1. Seid pünktlich

Pünktlichkeit ist im Arbeitsleben eine Voraussetzung. Verschwendet nicht die Zeit der anderen — das lässt euch sehr unprofessionell wirken.

Manchmal kann man nichts dagegen tun, wenn die Bahn Verspätung hat oder ein Autounfall die Straße blockiert. Dann solltet ihr aber auch Bescheid sagen, dass ihr euch verspäten werdet.

  1. Zieht niemals den Stuhl für jemanden nach hinten

Klar, die Tür offen halten gehört sich einfach. Den Stuhl sollte man allerdings nicht für eine Person unter dem Tisch hervorziehen — egal, was für ein Geschlecht die Person hat. „Sowohl Frauen als auch Männer können ihre eigenen Stühle hervorziehen.“

  1. Bestellt nichts, was zu teuer ist

Hin und wieder kann es passieren, dass man vom Chef, vom Unternehmen oder von Kollegen zum Essen eingeladen wird. Selbst wenn ihr in Versuchung geratet, solltet ihr auf keinen Fall das teuerste Gericht bestellen, schreibt Patcher. Mit einer Ausnahme: „Wenn euer Gast Empfehlungen macht, könnt ihr jede dieser Empfehlungen bestellen, auch wenn es besser ist, nicht die teuerste zu wählen.“ Gleiches gelte für Wein.

  1. Bestellt das gleiche wie euer Gast/Gastgeber

Damit ist nicht das gleiche Gericht gemeint — aber wenn euer Gast oder Gastgeber einen Nachtisch bestellt, solltet ihr es auch tun. Ihr wollt schließlich nicht, dass sich euer Gast unwohl fühlt, weil er einen Gang alleine essen muss.

  1. Fragt niemals nach einer To-go-Box

„Ihr seid für die Arbeit hier, nicht für die Essensreste“, schreibt Patcher. Auf Familienfeiern könnt ihr vielleicht die Reste einpacken — bei beruflichen Angelegenheiten solltet ihr das aber sein lassen.

  1. Der Gastgeber muss immer zahlen

Ihr habt die Leute eingeladen? Dann seid ihr der Gastgeber und solltet für eure Gäste die Rechnung zahlen. Wer das diskret machen möchte, kann den Tisch verlassen und außerhalb der Sichtweite der Gäste die Rechnung zahlen.

„Aber: Letzten Endes wollt ihr euch nicht über die Rechnung streiten. Wenn ein männlicher Gast darauf besteht zu zahlen, egal wie sehr sich die Gastgeberin bemüht, dann lasst ihn zahlen.“

  1. Bleibt nüchtern

Egal ob Weihnachtsfeier, Sommerfeier oder Betriebsausflug: Betrinkt euch nicht bei Veranstaltungen, die von eurer Arbeit organisiert werden. „Jobs wurden schon gekündigt und Karrieren ruiniert, weil Menschen betrunken gewesen sind und Dinge getan oder gesagt haben, die unangemessen waren“, weiß Patcher.

  1. Bereitet einen höflichen Abgang vor

Wenn ihr derjenige seid, der sich verabschiedet, solltet ihr auch dabei sprechen. „An diesem Punkt habt ihr die Kontrolle und es ist ein viel geschmeidigerer Abgang.“ Dazu könnt ihr im Vornherein Sätze vorbereiten, falls ihr eine Konversation schnell beenden müsst. Ihr könnt auch eine Ausrede erfinden: Ihr wollt noch etwas zu essen holen oder jemanden sprechen, bevor er/sie die Veranstaltung verlässt…

 

Erschienen unter Business Insider Deutschland

 

Eifersucht? Nichts für Ladies!

 

Das Gericht sah es als erwiesen an:  Eifersucht mit mehreren Messerstichen. Nein, soweit muss es nicht kommen, aber machen wir uns nichts vor, keiner von uns kann wohl von sich behaupten, ganz frei davon zu sein.

Dieses Gift hat es in sich, zeigt sich manchmal sogar von seiner schönsten Seite, denn jeder Mensch sucht sich seine eigenen Strategien, um zu  kaschieren und zu verdrängen. Und wer von uns hört schon gern, dass sich im Grunde genommen egoistische Motive hinter allen Untugenden wie Eifersucht, Neid, Geiz, Gier, Stolz etc. verbergen.

Sie vielleicht? Also ich nicht!

Eifersucht ist kein Phänomen, dass nur zwischen Mann und Frau besteht, daher ist ein Blick in die Bibel, ob religiös oder nicht, empfehlenswert.  Schon dort wird sehr treffend in der Geschichte «Kain und Abel» darüber berichtet, wie es sich unter Geschwistern schleichend verbreitet, manchmal auch abrupt über einen herfällt, wie ein reissender Wolf. Eifersucht richtet immer Schaden an, daher ist es trügerisch von einer gesunden Eifersucht zu sprechen, die gibt es nicht und wird es nie geben.
Es sind die anfänglich vielleicht noch harmlosen Gedanken, die einen allmählich wie einen Sklaven gefangen nehmen  und sich nach und nach zu einer Lawine aufbauschen. Schreckliche Momente der Ungewissheit, des Zweifels, der Machtlosigkeit und des Kontrollverlustes breiten sich aus und alles dreht sich nur noch um diese imaginäre Macht.

Wie viele Untugenden, so hat auch die Eifersucht ihr eigenes System, vom schönsten Engelsgesicht bis zur hässlichsten Fratze hat sie viele Gesichter, nur nicht dass der Liebe oder vielmehr der wahren Liebe. Besonders anschaulich zu lesen oder zu sehen bei «Anna Karenina». Ausgerechnet  Annas Mann, der allen Grund gehabt hätte eifersüchtig zu sein,  war es nicht!  Nein, von Gleichgültigkeit kann hier nicht die Rede sein, nur suchte er nicht den bitteren Weg der  Eifersucht.
Anna hingegen wurde davon geplagt, nachdem die erhoffte Liebe zu ihrem Geliebten Wronskij ihren Erwartungen zum Trotz nicht den gewünschten Weg einschlug und hinterliess nichts weiter als zerstörerische  Gedanken, die genährt wurden durch Enttäuschung, Zweifel, Misstrauen, Eifersucht und schliesslich – Rache.

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Auszug aus „Anna Karenina“  von Leo Tolstoi
Anna: Er ist der Mittelpunkt meines Lebens und ich fordere von ihm, dass er sich mir ganz zu eigen gebe, er aber möchte sich immer mehr und mehr von mir entfernen…. Er liebt mich schon lange nicht mehr. Und wo die Liebe aufhört, da beginnt der Hass.
Wronskij: Ich habe mir ihr gegenüber nichts zuschulden kommen lassen, dachte er. Wenn sie sich selbst strafen will, umso schlimmer für sie. Immer wieder beteuerte er, dass sie keinen Grund zur Eifersucht habe…

Den ganzen Tag verbrachte sie in dumpfer Verzweiflung….Mitleid mit sich selbst ergriff sie. Das Lächeln auf ihrem Gesicht erstarrte, als sie sich Wronskijs Verzweiflung nach ihrem Tode vorstellte….wie er sich in Qual und Reue zerfleischen und ihr Andenken lieben würde, wenn es zu spät wäre.
Das einzige Mittel, in seinem Herzen wieder die Liebe zu ihr zu entfachen, ihn zu bestrafen und in jenem Kampfe zu besiegen, den der böse Geist, der sich in ihrem Herzen eingenistet hatte, mit ihm führte, war der Tod.…..

……glaubte sie in ihrem Wahn und wählte damit den denkbar schlechtesten Weg, denn weder Mord noch Selbstmord heilt von Eifersucht! Wer sich dieser Macht beugt, versagt sich selbst die Freiheit und lässt es zu, sich selbst und andere  zu tyrannisieren.

Es gibt einen besseren Weg, vielleicht wäre es an der Zeit, die alten Fesseln abzulegen und den guten Samen wachsen zu lassen? Nämlich sich am Glück anderer zu erfreuen, zufrieden zu sein, dem anderen etwas Gönnen zu können und vertrauensvoll zu sein? Dies bedingt allerdings eine Ehrlichkeit sich selbst gegenüber, sich mit allen seinen Fehlern und Schwächen anzunehmen und  Eigenverantwortung für sein Denken und Handeln zu übernehmen.

Das wünsche ich jedem von uns.

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Santa Lucia – die Lichterkönigin

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Wie sagte Coco Chanel: Mode ist vergänglich, Stil niemals.

In etwa so verhält es sich mit Traditionen, diese verändern sich kaum bis nie, was sie gerade deshalb so besonders erscheinen lassen. Schnelllebigkeit war und ist immer von kurzer Dauer, flatterhaft und unruhig sowohl für den äusseren als auch für den inneren Menschen. Traditionen hingegen schaffen Vertrauen und Geborgenheit, bringen Ruhe in einen Alltag voller Unruhe und Bewegungen. Vielleicht ist es heute wichtiger denn je, sich solche traditionellen Oasen zu schaffen?

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Das Luciafest ist ein auf ein Heiligenfest zurückzuführender Brauch, der vor allem in Schweden sowie in Dänemark und Norwegen verbreitet ist. Das Fest fällt auf den 13. Dezember, den Gedenktag der heiligen Lucia, der vor der Einführung des Gregorianischen Kalenders in Schweden (im Jahr 1752) gut ein Jahrhundert lang auf den kürzesten Tag des Jahres, die Wintersonnenwende fiel. Die wichtigsten Elemente sind das Tragen von weißen Gewändern und Kerzen, der Verzehr von traditionellem Safrangebäck, das Singen von Lucialiedern, und die Wahl einer örtlichen Lucia.

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Der schwedische Botschafter und der Verteidigungsattaché samt Ehefrauen lassen diesen Brauch zur Freude ihrer Gäste in Bern hoch leben. Und natürlich, wie kann es anders sein, werden auch hier weisse Gewänder getragen, Kerzen gehalten und Lucialieder gesungen und nach schwedischem Brauch gegessen. Zum Auftakt gabs den traditionellen glögg, den schwedischen Glühwein, und zum Abschluss ein reichhaltiges Julbord, das weihnächtliche Smörgåsbord.

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Und weil es uns so gefallen hat noch ein paar weihnachtliche Eindrücke von diesem wunderschönen Abend:

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Und ewig lockt das Weib

Beautiful and sexy girl in erotic underwear

„Mein Körper ist ein Geschenk und Geschenke gehören schön verpackt!“ So wirbt der schweizerische Unterwäschehersteller Calida mit dem neuesten Slogan in der Vorweihnachtszeit. Auch, wenn Calida ganz und gar nicht das „Nonplusultra“ exquister Unterwäsche ist, sondern eher  etwas langweilig ohne gewisses Etwas daherkommt, so ist doch etwas Wahres an dieser Aussage, ganz besonders für Ladies, die Wert auf edle Stücke – ob drüber oder drunter – legen.

Natürlich ist das Dessous kein notwendiges Requisit einer Beziehung und selbst das verführerischste kann eine gescheiterte Beziehung nicht retten, aus der männlichen Perspektive betrachtet kann es aber einer intakten Beziehung durchaus etwas frischen Wind verleihen. Wenn es da nicht so länderspezifische Eigenheiten gäbe.

Am schwersten tun sich deutsche Frauen, bei denen muss Unterwäsche in weiss, schwarz oder beige insbesondere praktisch und funktionell sein, das bedeutet in etwa so viel wie kochfest und damit fallen die raffinierten französischen Dessous schon mal alle durch, weil diese nur schonende Handwäsche überleben.

Pech für alle Männer, die mit deutschen Frauen verheiratet sind. Denn für jene Frauen ist der Unterwäschekauf eher eine Notwendigkeit und hat weniger mit Leidenschaft oder «man gönnt sich ja sonst nichts» zu tun! Oh là là! Französinnen hingegen kaufen Dessous wie andere Schokolade. Nicht umsonst sind sie in dieser Disziplin Europa-Meisterinnen. Man kann den Franzosen ja manches nachsagen, aber in Sachen Genuss und Sinnlichkeit sind sie anderen Nationen überlegen, und die französische Lingerie ist und bleibt konkurrenzlos.

Paris die Stadt der Liebe, auch wenn damit die falsche oder vielmehr käufliche Liebe gemeint ist, lebt von diesen Reizen. Verführerische Dessous in sämtlichen Ausführungen prägen eine ganze Nation. Und natürlich gilt auch hier das Gebot der Unterscheidung zwischen ordinär und ästhetisch!

Aber es lohnt sich, diese mal von der Nähe anzuschauen. Liebevolle Details, aus Tüll, Spitze, Samt, mit Knöpfchen, Schleifchen, Steinchen, Anhängerchen, verziert, gerafft plissiert geschnürt, aus unterschiedlichen Stoffen zu einem Ganzen zusammengefügt. Eine hohe Schneiderkunst und keine Billigware! Sind sie praktisch? Nein! Schön? Ja!

Vielleicht doch mal ein Grund auf der nächsten Reise ein Geschäft auf der Champs-Élysées aufzusuchen. Ein Grossteil der Französinnen pflegt ihre Weiblichkeit bewusst, indem sie sich mit schönen Dessous gerne auch selbst eine Freude machen. Bei den Herren der Schöpfung, ob sie dieses nun zugeben oder nicht, sind sie jedenfalls beliebt. Das liegt daran, dass Männer stark über die Augen stimuliert werden. Logischer Weise reagieren sie stark auf visuelle Reize und damit, wie der Name schon sagt, auch auf Reizwäsche. Ein Grund, weswegen man an Automessen verführerische oder aufreizende Schönheiten auf die Kühlerhaube setzt. Ich glaube, dies einspricht einer Logik, mit der ausnahmsweise sowohl Männer als auch Frauen etwas anzufangen wissen?

PS: Das wichtigste hätte ich fast vergessen! Eine Untersuchung zeigte, dass Frauen, die immer wieder neue Dessous tragen, im Allgemeinen viel treuere Männer haben als Frauen mit züchtiger Unterwäsche.

Vielleicht wäre das ja ein Weihnachtsgeschenk für Ihre Frau! Es kann auch ein Gutschein eines der traditionellen Dessoushersteller sein. Diese sind in jedem guten Warenhaus vertreten.

Lise Charmel, Marjolaine Lingerie, Maison Close oder Aubade …

Apropos „Calida“ hat vor ein paar Jahren Aubade gekauft, zum Glück hat sich mit dieser Übernahme nichts am Design geändert.

 

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Ende einer Liebe

Nicht nur vom Traumpaar Angelina Jolie und Brad Pitt hat sich die Liebe verabschiedet, auch die Liebe des erwähnten Pärchen im Blog «Skandal in der Loge» steht vor dem aus. Die grosse Hochzeit gehört der Vergangenheit an und der Kummer gehört der Zukunft, denn jede Enttäuschung hinterlässt Narben, wenn diese nicht an der Oberfläche schwimmen, so doch in den Tiefen des Unterbewusstseins.

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Dabei fing alles so gut an. Jung, dynamisch, unkompliziert und vor allem sexy – ein Playboy Girl – wie es im Buche steht, wenn da nicht die Wiener Gesellschaft gewesen wäre, von der sie sich sagen lassen musste, dass sie eine Bitch sei, die nur das Geld des alten Millionärs kassieren wolle.

Es mag tausend Gründe geben, warum sie recht haben und tausend, warum sie nicht recht haben. Kein Mensch weiss, was im Herzen eines anderen  vor sich geht. Nichtsdestotrotz werden Botschaften und Signale ausgesendet und interpretiert.

Und die Frage sollte sich jedes junge Mädchen stellen: Warum sende ich das Signal einer Bitch aus, obwohl ich es nicht sein möchte?

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Nein, sicherlich ist sie nicht diese dumme Blondine, nur leider ist sie nicht ganz unbeteiligt an diesem Image.

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Vielleicht wäre alles anders gekommen, wenn sie sich „ungeschminkt“ gezeigt hätte.  Ob allerdings Big Brother der richtige Ort für diese seelische Entblösung war, dürfte fraglich sein. „Er war ein phantastischer Gentleman“ (?)

„Eine Ehefrau lässt sich nicht mit Knastbrüdern einsperren und schläft mit fremden Männern in einem Schlafsaal, wo sie doch einen Ehemann daheim hat. Entweder man ist verheiratet, oder man ist es nicht!“ so ihr noch Ehemann. Diese Frage dürften sich auch zukünftig andere seriöse Heiratskandidaten stellen.

Eine Bekannte erzählte mir frustriert, dass sie ständig an die falschen Männer gerate, obwohl sie sich bis zur Selbstaufgabe verleugnen würde, um  Anerkennung zu bekommen. Genau darin liegt wohl die Schwierigkeit. Je mehr man Anerkennung sucht, desto weniger wird man diese erhalten.

 

 

Skandal in der Loge

3.3.2011, Wiener Opernball Eröffnung

Vielleicht fühlt sich manch‘ junge Frau in die Zeit zurückversetzt, als sie noch «Barbie» spielte, mit Begeisterung «Cinderella» oder später «Plötzlich Prinzessin» schaute. Alle, die über 15 sind, teilweise von Enttäuschungen geprägt, wissen inzwischen, dass dieser Mädchentraum leider nicht so ganz der Realität entspricht, obwohl die Sehnsucht nach einer heilen Welt, in der man geliebt wird und Liebe weitergeben kann, natürlich noch immer besteht.

Die grössten Chancen, diesen Traum wenigstens ein Stück weit zu verwirklichen, haben «Ladies», wenn sie gewisse Regeln befolgen. Denn im Gegensatz zur Frau wird man nicht als Lady geboren. Auch der Wiener Opernball, an dem ich selbst schon Walzer tanzte, macht aus Frauen keine Ladies. Aber Ladies sind auf solchen Bällen ein besonderer Blickfang. Sie strahlen eine natürliche Würde aus, die sich im Glanz des wunderschönen Ballsaales erst richtig entfaltet, besonders dann, wenn sie das Glück haben, von einem echten Gentleman begleitet zu sein.

Nicht die Grösse des Portemonnaies entscheidet über Sein oder Nichtsein eines Gentleman oder einer Lady, auch ein 20.000 Euro teures Ballkleid macht eine Frau noch lange nicht zur Lady, und ein Dekolleté, welches Einblicke gewährt, als handle es sich um ein Fotoshooting für den Playboy, ist einer Lady schlicht unwürdig.

Oftmals entpuppt es sich als Trauerspiel, in das sich manche junge Frau hineinmanövriert und das Image, eine Bitch zu sein, nicht mehr los wird. So ziert der Baulöwe Richard Lugner (84) inzwischen mit der fünften Ehe-Frau (26) an seiner Seite alljährlich den Opernball, bei denen die Frauen immer jünger, die Ausschnitte immer grösser und die Auftritte immer peinlicher werden.

Aber es gibt sie – die Ladies – die ehemaligen Organisatorinnen des Opernballs die Grand Old Lady Lotte Tobisch-Labotyn

, der Inbegriff der Wiener Salon Dame und die Besitzerin des berühmten Hotels Sacher, Elisabeth Gürtler, scheinen einen besseren Weg gewählt zu haben. Elisaneth Gürtler erinnert ein wenig an Margaret Thatcher, nicht umsonst sind die beiden ehrgeizigen und selbstbewussten Frauen mit dem gleichen Titel «eiserne Lady» gekrönt worden. Solchen Frauen kann selbst das Alter nichts anhaben, sie sind und bleiben Ladies und als solche auch in Erinnerung.

Herzogin Catherine konnte sich Dank Königin Elisabeth II., welche auch schon zu Gast im Hotel Sacher war,  zumindest äusserlich zur Lady entwickeln, nachdem ihr die persönliche Stilberaterin der Königin zur Seite gestellt wurde. Sie soll dafür sorgen, dass Herzogin Catherine künftig angemessen auftritt.

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Charakterliche Tugenden begleiten eine echte Lady genauso wie ihre Kleidung, deshalb soll beides in diesem Blog nicht zu kurz kommen. Ja, ein hohes Ideal, dem es nachzueifern lohnt, denn eine Lady hat Stil, Würde, Mitgefühl und ein gesundes Selbstwertgefühl.