Stolz? Nichts für Ladies!

 

 

Stolz macht uns klein und lächerlich und gross ist, wer ihn überwindet.

Stolz, die Ursache aller Untugenden betrifft uns alle. Sie bildet den Beginn und sogleich den  Abschluss einer Reihe anderer Untugenden wie Neid, Eifersucht, Geiz, Gier und  Bitterkeit. Im christlichen Kontext gehören diese zu den «Sünden» und in der säkularen Welt zu jenen Dingen, von denen wir glauben, dass diese uns irgendwie voranbringen.  Kurzum sie werden positiv besetzt. Als handle es sich nicht um Untugenden sondern um Tugenden, neigen wir  immer wieder dazu, auf den hanebüchenern Unsinn reinzufallen, als gäbe es tatsächlich eine gesunde Form einer schlechten Eigenschaft. Was tut man nicht alles, um sein schlechtes Gewissen zu beruhigen, so ist Geiz geil, Gier ist gut, Neid spornt an, Eifersucht kann durchaus gesund sein und Stolz muss man heute auf jeden Pipifax sein, sonst liebt man sich und den anderen nicht genug. Zugegeben Bitterkeit hat es auch hier schwer, bildet aber den ultimativen Abschluss einer langen Lebensreise voller Untugenden bis zur Endstation. Seit Menschen gedenken begleiten uns diese nicht nur, sondern standen schon immer im Ansehen.,

Kein Geringerer als Lew Tolstoj schrieb nach den beiden Welterfolgen «Krieg und Frieden» und «Anna Karenina»: «Ehrgeiz, Herrschsucht, Eigennutz, Wollust, Hochmut, Zorn, Rache – dass alles stand in Ansehen. In dem ich mich diesen Leidenschaften überliess, wurde ich der Mehrheit ähnlich und fühlte, dass man mit mir zufrieden war.» Wie er schrieb, begann er aus Eitelkeit, Eigennutz und Hochmut zu schreiben, wurde berühmt und die Welt lag ihm zu Füssen.

Ein stolzer Mensch macht sich im Grunde genommen selbst zu Gott. Sein Wirkungskreis ist so individuell, wie die dahinterstehende Person, weil jeder Mensch seine ganz eigene Strategie entwickelt hat, gibt es unendlich viele Gesichter des Stolzes, diesen zu «kultivieren». Bei L. Tolstoj war es das Gefühl, andere belehren zu müssen, so schrieb er:

«Ich hatte ein neues Laster davongetragen: einen Hochmut, der sich bis zur Krankheit entwickelte, und eine wahnsinnige Überzeugung, dass ich berufen sei, Menschen zu belehren.»

Stolz verblendet, sie ist die Schlimmste aller Untugenden, weil sie sogar im engelshellen Gewand der Demut erscheinen kann, was besonders perfide ist, weil Demut das Gegenteil von Stolz ist. Ein echter demütiger Mensch ist weder  unterwürfig noch überheblich, vielmehr strahlt er «Würde» aus, die wie ein Fels in der Brandung steht, umgeben von tosenden Wellen, gefrässigen Haien und giftigen Wasserschlangen.  Sein Haus ist nicht auf Sand  sondern auf Felsen gebaut – nicht umsonst gehört  „Würde“ zu den Rittertugenden und nicht der selbstzerstörerische „Stolz“, der uns langsam aber stetig aushöhlt,  wie ein Kartenhaus früher oder später in sich zusamenfallen lässt und uns wegblässt wie Sand im Wind.

Der Stolze  füttert das eigene Ego. Je grösser der Stolz desto empfindlicher, wie ein aufgeblasener Luftballon droht er schon bei Kleinigkeiten zu platzen. Die Folge sind Streit, Rache, Kriege oder Ehrenmorde. Er kompensiert seinen Mangel oder seine innere Leere auf unterschiedlichste Art und Weise, so kann sich der Stolz auch hinter dem Geizigen, dem Neidischen, dem Gierigen oder dem Eifersüchtigen verbergen und der Verbitterte verbittert am Ende an seinem nicht erkannten Stolz. Sie alle vereint ein innerer Zwang etwas sein, haben oder festhalten zu wollen und berauben sich ihrer eigenen inneren Freiheit. Sie werden zu Sklaven ihrer Untugenden, sie reproduzieren sich selbst und die Welt spiegelt das, was sie im Herzen haben.

Lew Tolstoj verkehrte in Schriftstellerkreisen, die sich als Glaubensgemeinschaft eine Art Belehrungselite verstanden. Vordergründig schmeichelten sie sich gegenseitig mit Lobhudeleien, hintergründig stritten, zankten und betrogen sie einander. Irgendwann durchschaute er das Spiel: « Diese Leute wurden mir zuwider, ich wurde mir selbst zuwider, und ich begriff, dass dieser Glaube Betrug war».

Tolstoj ist es anscheinend durch schonungslose Selbstanalyse gelungen, sich von diesem unsäglichen Stolz ein Stück weit zu befreien. «Heute muss ich lachen, wenn ich darüber nachdenke, was ich alles anstellte, nur um meine Laune – das Belehren – erfüllen zu können, obwohl ich im Innern meines Herzens sehr gut wusste, dass ich nicht in der Lage war, dass zu lehren, was notwendig war, denn das vermochte ich ja selbst nicht zu beurteilen

Sie haben Ihren Stolz auch überwunden? Gratuliere, darauf können Sie stolz sein….

 

 

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Ach, sagen Sie mir einen Mann, der nicht mehr will….

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Ihr Lachen bezaubert, entwaffnet und ermutigt, herzlich, stilvoll und zugleich unendlich gelassen. Eine echte Wiener Salon Dame, gibt Einblicke in ihr Leben und ihr Denken. 16 Jahre lang war Lotte Tobisch als Organisatorin des Opernballs im Einsatz und erlebte dabei Demonstrationen, Starrummel und Stornierungen. „Den Opernball habe ich so genommen wie ich sehr vieles und vor allem mich selber nehme: Ernsthaft machen aber nicht ernst nehmen».  Eine aussergewöhnliche Frau und ganz lady like ist sie kein Mensch, der seine Umgebung unentwegt mit seinen eigenen Sorgen belastet….

Denken Sie gerne über sich nach?

Über mich nicht so sehr, ich denke über das Leben und über andere Menschen nach. Wenn sie sich allerdings ein Leben lang mit anderen Menschen beschäftigen, dann kommt man wiederrum auf sich selbst zurück. Man ist ja nicht so viel anders. «Liebe deinen Nächsten wie dich selbst» denn dein Nächster ist wie du.

Gelassenheit, Selbstironie haben diese Tugenden des Alters an Bedeutung gewonnen?

Natürlich bin ich im vorgerückten Alter gelassener und im Umgang mit Menschen nachsichtiger, rücksichtsvoller und vorsichtiger im Urteil geworden. Ein Grund, den ich schon erwähnt habe, liegt darin, dass man sich über die anderen selbst kennengelernt hat. Im Moment gelte ich überall als Vorbild, das bin ich nicht. Ich habe in meinem Leben viele  Fehler und auch Blödsinn gemacht.

Intellektuelle und Denken z.B. Adorno haben ihr Leben begleitet. Wie kamen Sie zu diesen Philosophen.

Es waren Zufälle und es war mir offenbar gegeben, diese beim Schopfe zu packen. Ich hätte nie gedacht, dass eine freundschaftliche Beziehung mit dem grossen Adorno wachsen könnte, von der ich unendlich profitiert habe.

Aber er wollte ja mehr?

Ach, sagen Sie mir einen Mann, der nicht mehr will. Natürlich habe ich ihm gefallen. Ich stehe auf dem Standpunkt, dass es nicht nur auf die Männer, sondern auch auf die Frauen ankommt.  Adorno hat sehr bald gemerkt, dass da nichts ist, er hat mich interessiert und ich habe ihn interessiert und so hat man sich gefunden. Das wurde dann eine echte Freundschaft, die so weit ging, dass er mir alle seine Kümmernisse anvertraute.

Sie kommen aus gutem Haus und sind mit Personal aufgewachsen, hatten keine finanziellen Sorgen. Haben Sie eine Ahnung wie es Menschen geht, die das nicht haben?

Einerseits bin ich in einem goldenen Käfig aufgewachsen, andererseits habe ich während des Krieges keinen Groschen Geld gehabt und habe das Leben 1945 mit all seiner Brutalität kennengelernt. Mein Fazit: Nimm das Leben wie es ist und nicht wie du es dir vorstellst! Revolutionen können unendlich viel verändern, nur eines nicht – den Menschen. Das sollten wir zur Kenntnis nehmen. Auch, dass wir nicht so grossartig sind wie wir meinen und glauben, auf alles Anrecht zu haben.

Anti aging, aktiv Aging, was denken Sie, wenn man Ihnen sagt, was Sie essen sollen, wie Sie sich bewegen sollen und was Sie denken sollen damit sie gesund alt werden?

Ich benutze seit eh und je Nivea Creme und habe niemals eine Diät gemacht. Der Mensch hat ein Ablaufdatum, wie alles in der Welt, für mich wäre es eine Horrorvorstellung mit «Ersatzteilen» 200 Jahre leben zu müssen. Man hat ein Recht zu leben und ein Recht zu sterben, und ich will sterben. Alles was verordnet und verboten wird, halte ich für völlig falsch, ein gewisses Mass an Erfahrungen soll man den Menschen lassen.

Ihre Beziehung zu Buschbeck war die grosse Liebe Ihrer Lebens und Sie sagen die Fröhlichkeit ist heute noch der Humus dieser Beziehung?

Ach ja, die Fröhlichkeit ist so eine Sache, ganz so fröhlich, wie ich aussehe bin ich nicht. Vielleicht ist es weniger die Fröhlichkeit als eher die Verbundenheit mit dem Leben. Erfahren durfte ich das in einer 11jährigen glücklichen Liebe. Ich bin kein Freund, der seine Umgebung unentwegt mit seinen eigenen Sorgen belastet, die Freuden hingegen teile ich gerne. Aber Leiden, Kümmernisse, meine Bedenken und Traurigkeit gehören mir, das mache ich mit mir aus.

Auch Ihre Einsamkeit?

Ich bin gerne allein aber einsam bin ich eigentlich nicht. Ich habe viele jüngere Leute um mich, die mich gerne um Rat fragen, denen sage ich allerdings, macht es nicht so wie ich, sondern werdet eigenständig und lasst euch nichts einreden.

Ich finde, so lange man kann sollte man etwas tun, vor allem dann, wenn es etwas ist was anderen zugutekommt. Was aber bleibt und wirklich wichtig ist, ist die Liebe.

 

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Santa Lucia – die Lichterkönigin

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Wie sagte Coco Chanel: Mode ist vergänglich, Stil niemals.

In etwa so verhält es sich mit Traditionen, diese verändern sich kaum bis nie, was sie gerade deshalb so besonders erscheinen lassen. Schnelllebigkeit war und ist immer von kurzer Dauer, flatterhaft und unruhig sowohl für den äusseren als auch für den inneren Menschen. Traditionen hingegen schaffen Vertrauen und Geborgenheit, bringen Ruhe in einen Alltag voller Unruhe und Bewegungen. Vielleicht ist es heute wichtiger denn je, sich solche traditionellen Oasen zu schaffen?

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Das Luciafest ist ein auf ein Heiligenfest zurückzuführender Brauch, der vor allem in Schweden sowie in Dänemark und Norwegen verbreitet ist. Das Fest fällt auf den 13. Dezember, den Gedenktag der heiligen Lucia, der vor der Einführung des Gregorianischen Kalenders in Schweden (im Jahr 1752) gut ein Jahrhundert lang auf den kürzesten Tag des Jahres, die Wintersonnenwende fiel. Die wichtigsten Elemente sind das Tragen von weißen Gewändern und Kerzen, der Verzehr von traditionellem Safrangebäck, das Singen von Lucialiedern, und die Wahl einer örtlichen Lucia.

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Der schwedische Botschafter und der Verteidigungsattaché samt Ehefrauen lassen diesen Brauch zur Freude ihrer Gäste in Bern hoch leben. Und natürlich, wie kann es anders sein, werden auch hier weisse Gewänder getragen, Kerzen gehalten und Lucialieder gesungen und nach schwedischem Brauch gegessen. Zum Auftakt gabs den traditionellen glögg, den schwedischen Glühwein, und zum Abschluss ein reichhaltiges Julbord, das weihnächtliche Smörgåsbord.

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Und weil es uns so gefallen hat noch ein paar weihnachtliche Eindrücke von diesem wunderschönen Abend:

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Ende einer Liebe

Nicht nur vom Traumpaar Angelina Jolie und Brad Pitt hat sich die Liebe verabschiedet, auch die Liebe des erwähnten Pärchen im Blog «Skandal in der Loge» steht vor dem aus. Die grosse Hochzeit gehört der Vergangenheit an und der Kummer gehört der Zukunft, denn jede Enttäuschung hinterlässt Narben, wenn diese nicht an der Oberfläche schwimmen, so doch in den Tiefen des Unterbewusstseins.

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Dabei fing alles so gut an. Jung, dynamisch, unkompliziert und vor allem sexy – ein Playboy Girl – wie es im Buche steht, wenn da nicht die Wiener Gesellschaft gewesen wäre, von der sie sich sagen lassen musste, dass sie eine Bitch sei, die nur das Geld des alten Millionärs kassieren wolle.

Es mag tausend Gründe geben, warum sie recht haben und tausend, warum sie nicht recht haben. Kein Mensch weiss, was im Herzen eines anderen  vor sich geht. Nichtsdestotrotz werden Botschaften und Signale ausgesendet und interpretiert.

Und die Frage sollte sich jedes junge Mädchen stellen: Warum sende ich das Signal einer Bitch aus, obwohl ich es nicht sein möchte?

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Nein, sicherlich ist sie nicht diese dumme Blondine, nur leider ist sie nicht ganz unbeteiligt an diesem Image.

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Vielleicht wäre alles anders gekommen, wenn sie sich „ungeschminkt“ gezeigt hätte.  Ob allerdings Big Brother der richtige Ort für diese seelische Entblösung war, dürfte fraglich sein. „Er war ein phantastischer Gentleman“ (?)

„Eine Ehefrau lässt sich nicht mit Knastbrüdern einsperren und schläft mit fremden Männern in einem Schlafsaal, wo sie doch einen Ehemann daheim hat. Entweder man ist verheiratet, oder man ist es nicht!“ so ihr noch Ehemann. Diese Frage dürften sich auch zukünftig andere seriöse Heiratskandidaten stellen.

Eine Bekannte erzählte mir frustriert, dass sie ständig an die falschen Männer gerate, obwohl sie sich bis zur Selbstaufgabe verleugnen würde, um  Anerkennung zu bekommen. Genau darin liegt wohl die Schwierigkeit. Je mehr man Anerkennung sucht, desto weniger wird man diese erhalten.

 

 

Skandal in der Loge

3.3.2011, Wiener Opernball Eröffnung

Vielleicht fühlt sich manch‘ junge Frau in die Zeit zurückversetzt, als sie noch «Barbie» spielte, mit Begeisterung «Cinderella» oder später «Plötzlich Prinzessin» schaute. Alle, die über 15 sind, teilweise von Enttäuschungen geprägt, wissen inzwischen, dass dieser Mädchentraum leider nicht so ganz der Realität entspricht, obwohl die Sehnsucht nach einer heilen Welt, in der man geliebt wird und Liebe weitergeben kann, natürlich noch immer besteht.

Die grössten Chancen, diesen Traum wenigstens ein Stück weit zu verwirklichen, haben «Ladies», wenn sie gewisse Regeln befolgen. Denn im Gegensatz zur Frau wird man nicht als Lady geboren. Auch der Wiener Opernball, an dem ich selbst schon Walzer tanzte, macht aus Frauen keine Ladies. Aber Ladies sind auf solchen Bällen ein besonderer Blickfang. Sie strahlen eine natürliche Würde aus, die sich im Glanz des wunderschönen Ballsaales erst richtig entfaltet, besonders dann, wenn sie das Glück haben, von einem echten Gentleman begleitet zu sein.

Nicht die Grösse des Portemonnaies entscheidet über Sein oder Nichtsein eines Gentleman oder einer Lady, auch ein 20.000 Euro teures Ballkleid macht eine Frau noch lange nicht zur Lady, und ein Dekolleté, welches Einblicke gewährt, als handle es sich um ein Fotoshooting für den Playboy, ist einer Lady schlicht unwürdig.

Oftmals entpuppt es sich als Trauerspiel, in das sich manche junge Frau hineinmanövriert und das Image, eine Bitch zu sein, nicht mehr los wird. So ziert der Baulöwe Richard Lugner (84) inzwischen mit der fünften Ehe-Frau (26) an seiner Seite alljährlich den Opernball, bei denen die Frauen immer jünger, die Ausschnitte immer grösser und die Auftritte immer peinlicher werden.

Aber es gibt sie – die Ladies – die ehemaligen Organisatorinnen des Opernballs die Grand Old Lady Lotte Tobisch-Labotyn

, der Inbegriff der Wiener Salon Dame und die Besitzerin des berühmten Hotels Sacher, Elisabeth Gürtler, scheinen einen besseren Weg gewählt zu haben. Elisaneth Gürtler erinnert ein wenig an Margaret Thatcher, nicht umsonst sind die beiden ehrgeizigen und selbstbewussten Frauen mit dem gleichen Titel «eiserne Lady» gekrönt worden. Solchen Frauen kann selbst das Alter nichts anhaben, sie sind und bleiben Ladies und als solche auch in Erinnerung.

Herzogin Catherine konnte sich Dank Königin Elisabeth II., welche auch schon zu Gast im Hotel Sacher war,  zumindest äusserlich zur Lady entwickeln, nachdem ihr die persönliche Stilberaterin der Königin zur Seite gestellt wurde. Sie soll dafür sorgen, dass Herzogin Catherine künftig angemessen auftritt.

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Charakterliche Tugenden begleiten eine echte Lady genauso wie ihre Kleidung, deshalb soll beides in diesem Blog nicht zu kurz kommen. Ja, ein hohes Ideal, dem es nachzueifern lohnt, denn eine Lady hat Stil, Würde, Mitgefühl und ein gesundes Selbstwertgefühl.